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Der
West Coast Blues ist gleichbedeutend mit dem California Blues. Die San
Francisco Bay Area und Los Angeles waren die Brennpunkte des Blues während
der 40er Jahre, als viele Afroamerikaner in den Westen zogen. Der Westküstensound
hatte nicht die selben Grundlagen wie der ländliche Blues des Südens,
obwohl die rauhen Lebensbedingungen gute Voraussetzungen für einen
guten Blues boten. Trotzdem war und ist Kalifornien die Heimat vieler
großer Bluesmusiker.
Jump Blues von der Ostküste war auch in Kalifornien sehr beliebt. Los
Angeles war der „Hot Spot“ dieser, von „honkenden“ Saxophonen
und „shoutendem“ Gesang getragenen Musik. Einige bemerkenswerte
Vertreter dieses Jazz-Blues-Hybriden waren die Saxophonisten Big Jay
McNeely, Joe Houston und Jack Higgins sowie die Pianisten und Sänger
Amos Milburn, Floyd Dixon, Camille Howard und Johnny Otis.
Neben dem Jump Blues gab es in Kalifornien selbstverständlich auch großartigen
gitarrenbetonten Blues. Der prominenteste West Coast Blues-Gitarrist ist
T-Bone Walker (Links), ein perfekter „Performer“ mit außergewöhnlichen
gesanglichen und gitarristischen Fähigkeiten. Seine charismatische Bühnenpräsenz
zusammen mit seiner „elektrisierenden“ Gitarrenarbeit machte ihn zu
einem der ganz Großen des Blues. Walker und andere West Coast Bluesmen,
wie Pee Wee Crayton, Lowell Fulson und Johnny „Guitar“ Watson,
stammten ursprünglich aus Texas.
Ein Musiker, der akustischen West Coast Blues spielte, war Ted Hawkins.
Als Straßenmusiker war er ein „Original“ in Downtown L.A.
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